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World Games: Die dt. Athleten im Kraftdreikampf auf einen Blickvon Andreas Hadel
Jahrgang 1965. Die Stärke dieser erfahrenen Athletin ist das Bankdrücken. Gold auf Europa- und Weltmeisterschaft sowie mehrere Top-3-Platzierungen belegen ihre Fähigkeit im Wettkampf die Höchstform zu erreichen. In Duisburg nimmt Marion zum ersten Mal an den Weltspielen teil. Gunda Fiona von Bachhaus (-67,5kg), Jahrgang 1981. Zum ersten Mal geht Gunda nicht als Favoritin in eine internationale Konkurrenz. Ein Umstand, der vielleicht befreiend auf die Vizeweltmeisterin der Juniorinnen von 2004 wirken und sie zu neuen persönlichen Bestleistungen führen kann. Eva Maria Gall (+67,5kg), Jahrgang 1970. Anfang April bewies Eva bereits eine außerordentliche Verfassung, von der sie selbst etwas überrascht war. In allen drei Disziplinen ließ zeigte sie deutliche Reserven. Wenn ihr Ellbogen diesmal keine Probleme bereitet, sind beim Kreuzheben angesichts ihrer Vorleistungen 200 kg durchaus realistisch. Marco Sura (-90kg), Jahrgang 1978. Seit Dezember 2004 laboriert der Dresdner an einer Fußverletzung, die er sich beim Snowboarden zugezogen hat und seine Vorbereitungen sehr behindert hat. So konnte er beispielsweise erst im April das Kreuzheben wieder aufnehmen. Die World Games sind Marcos erster großer Wettkampf seit seinem Unfall. Er selbst und auch einige Szenekenner geben sich verhalten optimistisch. Doch schon oft hat die einzigartige Atmosphäre der Weltspiele Athleten zu überraschenden Leistungen beflügelt. Alexander Hoffmann (+90kg), Jahrgang 1981. Mit stoischer Ruhe zeigte er im Frühjahr in Rüsselsheim, warum er zu Deutschlands stärksten Beugern zählt. Gigantische 385 kg beugte er ohne Gürtel in einer flüssigen Bewegung, die vermuten ließ, dass er noch zu mehr in der Lage ist. In Duisburg bestreitet Alexander nicht nur seinen ersten internationalen Wettkampf in der Aktivenklasse, sondern darf sich auch im direkten Wettstreit mit den Ausnahmeathleten Brian Siders messen. Eine wohl einmalige Gelegenheit. Jewgenij Kondraschow (+90kg), Jahrgang 1983. Er ist zwar das Nesthäkchen im Team des BVDK, jedoch auch gleichzeitig der relativ-stärkste Athlet in der deutschen Mannschaft. Im Vorfeld der Deutschen Meisterschaft orakelten die Hessischen Tageszeitungen den Durchbruch der 1000er Marke. Ein Unterfangen, dass wegen der fehlenden Trainingsmöglichkeiten während einer zuvor gemachten Amerika-Reise nicht gelang. Vor den World Games jedoch war keine Reise geplant. |